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IPTV Schweiz: drei Sprachen, eine Senderliste

IPTV Schweiz bringt eine Besonderheit mit, die es sonst nirgends im deutschsprachigen Raum gibt: Ein Haushalt in Biel sieht anders fern als einer in Chur, und beide wollen zusätzlich die deutschen Programme. Diese Seite sagt, was davon in einer Liste zusammenkommt, welche Anforderungen an Ihre Verbindung bestehen und wo die Rechnung sich vom Anschluss beim Telekomanbieter unterscheidet.

Die drei Sprachregionen

Wer hier nur an Deutschschweizer Programme denkt, greift zu kurz. In vielen Haushalten laufen zwei Sprachen nebeneinander, je nachdem wer die Fernbedienung hält.

Deutsch

Die Sender der Deutschschweiz bilden den Kern, dazu die privaten Programme, die vor allem abends Publikum haben. Für die meisten Haushalte ist damit die Grundlage abgedeckt.

Français

Die welschen Kanäle laufen ebenso mit, samt der französischen Sender aus dem Nachbarland. Wo zu Hause zwei Sprachen gesprochen werden, scheitert ein einzelnes Abo beim Telekomanbieter meist an dieser Stelle.

Italiano

Das Tessin kommt in vielen Angeboten zu kurz. Die italienischsprachigen Programme gehören hier dazu, ergänzt um die großen Sender aus Italien selbst.

Dazu kommt das komplette deutsche Angebot, das ohnehin die meisten Zuschauer interessiert. Wie dieser Teil aufgebaut ist, beschreibt German IPTV im Einzelnen.

Weil die Schweiz ohnehin dreisprachig fernsieht, lohnt ein Blick auf die internationalen Sender – dort steht, welche Länder über Deutsch, Französisch und Italienisch hinaus abgedeckt sind.

Was häufig gefragt wird, bevor jemand bucht

Brauche ich einen Vertrag bei Swisscom oder Sunrise?
Nur fürs Internet. Das Fernsehpaket dieser Anbieter ist davon unabhängig und wird hier nicht benötigt.
Entfällt damit die Rundfunkabgabe?
Nein. Die Haushaltsabgabe wird unabhängig davon erhoben, auf welchem Weg Sie fernsehen. Daran kann kein Anbieter etwas ändern, wir eingeschlossen.
In welcher Währung wird abgerechnet?
In Euro. Einen Franken-Preis führen wir nicht, und wir tun auch nicht so. Was der Betrag am Zahltag in Franken ergibt, hängt schlicht am Tageskurs.
Funktioniert es in einem Berggebiet mit schwacher Leitung?
Kommt auf die Leitung an, nicht auf die Höhenlage. Entscheidend ist eine gleichmäßige Verbindung, nicht ein hoher Spitzenwert.
Kann ich es auch im Ferienhaus nutzen?
Ja, der Zugang hängt an Ihnen und nicht an einer Adresse. Gleichzeitig schauen an zwei Orten geht allerdings nicht.

Der Vergleich mit dem Anschluss zu Hause

Fernsehpakete der Schweizer Anbieter sind bequem und in der Bedienung meist ausgereift. Sie hängen dafür an einem Vertrag, oft an einer Box im Wohnzimmer und praktisch immer an einer Laufzeit. Wer umzieht oder wechselt, nimmt das Ganze nicht einfach mit.

Bei uns ist die Reihenfolge umgedreht: Sie zahlen einmal für einen Zeitraum, tragen drei Angaben in eine App ein und sind fertig. Kein Techniker, kein Gerätetausch, keine Kündigungsfrist. Der Preis dafür ist, dass Sie selbst zuständig sind, wenn das Heimnetz zickt – wir betreuen die Liste und die Server, nicht Ihren Router.

Ehrlich bleiben heißt auch: Eine kuratierte Oberfläche mit Merklisten und Empfehlungen bekommen Sie hier nicht. Es ist eine Senderliste, mehr nicht. Wem genau dieser Komfort wichtig ist, fährt mit dem regulären Angebot besser, und das sagen wir lieber vorher als hinterher. Welche Punkte bei der Auswahl sonst noch zählen, finden Sie gesammelt bei bester IPTV Anbieter.

Technik: Leitung und Geräte

Die Schweiz ist gut versorgt, weshalb die Leitung selten das Problem ist. Wichtiger ist, wie das Signal im Haus ankommt. Ein Netzwerkkabel bis zum Fernseher beseitigt mehr Bildstörungen als jeder Wechsel des Anbieters – besonders in Altbauten mit dicken Mauern, wo das Funknetz nach zwei Räumen aufgibt.

An Geräten geht praktisch alles: Fernseher mit App-Store, Streaming-Sticks, Telefon, Tablet, Rechner. Für den verbreitetsten Stick haben wir die Einrichtung getrennt dokumentiert – zu finden unter Fire TV Stick. Bei Geräten von Samsung und LG wird häufig eine Software genutzt, die den Umweg über die Gerätekennung nimmt; wie das abläuft, steht in Smart IPTV einrichten.

Ein Wort zur Zeitplanung: Testen Sie am Abend und nicht mittags. Wenn im Quartier alle gleichzeitig streamen, zeigt sich, ob ein Zugang hält. Was so ein Testtag beantwortet und wo seine Grenzen liegen, steht auf IPTV Test.

Woran Sie eine gepflegte Liste erkennen

Bei einem Land mit drei Sprachen fällt sofort auf, wer nachlässig arbeitet. Achten Sie im Probetag auf zwei Kleinigkeiten. Erstens: Sind die französisch- und italienischsprachigen Programme in eigenen Kategorien einsortiert, oder liegen sie irgendwo zwischen den deutschen? Zweitens: Läuft die Programmvorschau auch bei diesen Sendern, oder bleiben die Felder leer?

Beides dauert zwei Minuten und verrät über die Sorgfalt eines Anbieters mehr als jede Zahl auf einer Verkaufsseite. Wer die Tessiner Kanäle ordentlich einsortiert hat, kümmert sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch um den Rest. Fehlt dagegen etwas, das dabei sein sollte, hilft alle Sender freischalten beim Eingrenzen.

Grenzgänger und Zweitwohnsitze

Eine Konstellation, die es fast nur hier gibt: Man arbeitet auf der einen Seite der Grenze und wohnt auf der anderen, oder hält eine Wohnung in Basel und ein Haus im Elsass. Zwei Fernsehverträge für zwei Adressen sind dafür eine teure Lösung, zumal an einem der beiden Orte ohnehin niemand ist.

Ein Zugang, der an der Person hängt statt an einer Leitung, passt hier besser. Sie nehmen ihn mit, tragen ihn im Ferienhaus in dieselbe App ein und schauen dort weiter. Die einzige Einschränkung: gleichzeitig an beiden Orten geht nicht, dafür bräuchte es einen zweiten Zugang.

Wer die Wohnung untervermietet oder länger im Ausland ist, muss ebenfalls nichts stilllegen und später reaktivieren. Die Laufzeit tickt weiter, unabhängig davon, ob und wo Sie einschalten – und weil sie automatisch endet, entsteht auch kein vergessenes Abo, das Monate nach dem Auszug weiterläuft.

Häufige Fragen

Sind die Schweizer Programme wirklich enthalten?

Ja, in allen drei Sprachregionen. Ob Ihr persönlicher Favorit dabei ist, sehen Sie im Probetag nach, solange noch nichts bezahlt ist.

Zahle ich mehr als jemand in Deutschland?

Nein, es gilt derselbe Betrag wie überall im deutschsprachigen Raum. Einen Zuschlag für die Schweiz erheben wir nicht.

Ersetzt das mein Abo bei einem Schweizer Anbieter?

Für das reine Fernsehen ja, für Internet und Telefon natürlich nicht. Viele behalten die Leitung und kündigen nur das Fernsehpaket.

Was ist mit französischsprachigen Sendern aus Frankreich?

Die gehören ebenfalls dazu, genau wie italienische Programme aus Italien. Das ist für Grenzregionen oft der ausschlaggebende Punkt.

Wie schnell ist der Zugang nach der Bestellung nutzbar?

Meist geht es in wenigen Minuten. Sie bekommen drei Angaben, tippen sie in eine App, und das Bild steht.

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